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Pressemitteilungen

26.08.10, Neue Informationspflicht bietet Orientierung beim Lampenkauf

03.06.10, Energiesparlampe ist Glühlampenersatz Nummer eins

29.03.10, Sparlampen richtig entsorgen: Rund 70 Prozent wissen Bescheid

11.03.10, Zum 1. September: Neue Informationen auf der Lampenverpackung

09.02.10, Anzahl der Sammelstellen hat sich mehr als verdoppelt

17.12.09, Energiesparlampen in mehr als 90 Prozent der Haushalte

07.12.09, Von Berlin nach Kopenhagen - Klimabotschaften live inszeniert

30.11.09, Deutschland setzt ein Lichtzeichen für den Klimaschutz

31.08.09, Das Zeitalter der energieeffizienten Beleuchtung beginnt

12.08.09, Freiberg ist Vorreiter in Sachsen: Erste Sammelbox in Rathaus

31.07.09, 80 Prozent der Deutschen sind zufriedene Energiesparlampen-Nutzer

Neue Informationspflicht bietet Verbrauchern Orientierung beim Lampenkauf

Berlin, 26. August 2010. Ab dem 1. September 2010 verschwindet nach der 100 W-Glühlampe nun auch die 75 W-Lampe. Im Rahmen der zweiten Stufe des Glühlampenausstiegs werden Lampenverpackungen ab dem 1. September eine Vielzahl an Informationen enthalten, die für den Verbraucher neu und unbekannt sind. Die EU-Ökodesignrichtlinie verpflichtet alle Hersteller, die Verpackungen ihrer Produkte mit weitaus mehr Angaben zu bestücken als bisher. Dies ermöglicht dem Verbraucher einen fundierten Vergleich zwischen verschiedenen Lampen und eine individuelle Entscheidung, welche Lampe für ihn die Richtige ist.


Da die Bezeichnungen für den Verbraucher noch ungewohnt sind, informiert die Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.” über die Angaben auf der Verpackung von Energiesparlampen. Auf der Infografik „Was steckt in der Energiesparlampe?” werden diese anschaulich und übersichtlich erläutert.


Die Hersteller informieren über Helligkeit, Lichtfarbe und Energieverbrauch der Lampe. Zudem kann der Verbraucher den Verpackungen entnehmen, wie häufig er seine Lampe an- und ausschalten kann, wie lange die Lampe braucht, um 60% ihrer Helligkeit zu erreichen und welche Lebensdauer von der Lampe zu erwarten ist. Um dem Verbraucher die Kaufentscheidung zu erleichtern, wird auch die Wattzahl einer vergleichbar hellen Glühlampe angegeben. Ferner findet man ab dem 1. September den Quecksilbergehalt einer Energiesparlampe auf der Verpackung.


Auf der Internetseite www.lichtzeichen.de der Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt.“ finden Verbraucher eine Sammelstelle für ausgediente Energiesparlampen in ihrer Nähe. Denn nur, wenn ausgediente Energiesparlampen auch korrekt entsorgt werden, kommt der Umweltnutzen voll zum Tragen.

Die Ökodesignrichtlinie hat zum Ziel, den Energieverbrauch elektrischer Geräte signifikant zu senken. Das hat durch die Verringerung des CO2-Ausstoßes nicht nur positive Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf den Geldbeutel der Verbraucher. Auch wenn die Anschaffungskosten einer Energiesparlampe zunächst höher sind als bei einer Glühlampe, rechnen sich Energiesparlampen durch ihre lange Lebensdauer und den deutlich niedrigeren Energieverbrauch. Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als Glühlampen und haben durchschnittlich eine zehnmal so hohe Lebensdauer.


 

 

 

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