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Setze Lichtzeichen - Energiesparlampen nutzen und richtig entsorgen

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Häufige Fragen und Antworten

1. Setze Lichtzeichen – wer steht hinter diesem Aufruf?
Hinter dem Aufruf steht die Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt“ der Lampenhersteller in Deutschland. Ziel ist es, das Bewusstsein der Verbraucher für einen richtigen Umgang mit Energiesparlampen vom Kauf bis zur Entsorgung zu schärfen.

2. Was bedeutet „Sauberes Licht, sauber recycelt“?
Durch den Einsatz von Energiesparlampen werden private und gewerbliche Verbraucher ganz leicht zu aktiven Klimaschützern. Dank modernster Technologie und ihrer kontinuierlichen Weiterentwicklung gehen verantwortungsvoller Konsum und hohe Lebensqualität hierbei Hand in Hand. Durch ein fachgerechtes Recycling gebrauchter Lampen wird ein weiterer wichtiger Beitrag zum Ressourcen- und Umweltschutz geleistet.

3. Warum ist es wichtig, dass ich meine Energiesparlampe zur Sammelstelle bringe?
Energiesparlampen gehören weder in die graue Tonne noch in den gelben Sack noch in den Glascontainer. Denn sie enthalten eine geringe Menge an Quecksilber, die fachgerecht entnommen werden muss. Zudem sind in Energiesparlampen wertvolle Bestandteile verarbeitet, die zu schade für die Mülltonne sind und in den Wertstoffkreislauf gehören: Das Glas kann erneut in der Lampenproduktion eingesetzt werden, Metallteile werden recycelt, andere Reststoffe werden im Baugewerbe wiederverwendet.

4. Wo kann ich meine ausgediente Energiesparlampe hinbringen?
In Deutschland gibt es ein flächendeckendes Netz an Sammelstellen. Private und gewerbliche Nutzer können dort ihre Lampen direkt und kostenlos abgeben. Die nächstgelegene Sammelstelle finden Sie unter www.lichtzeichen.de. Alle Entladungslampen – zum Beispiel auch Leuchtstoffröhren – müssen zurückgegeben und der umweltgerechten Entsorgung zugeführt werden.

5. Wer organisiert die Sammlung von Energiesparlampen?
Hinter der Sammlung steht die Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH, ein nicht gewinnorientiertes Unternehmen der Lampenhersteller. Dieses sammelt die Lampen bei freiwilligen Sammelstellen, kommunalen Wertstoffhöfen und direkt bei Großunternehmen ein. Anschließend werden sie den Verwertungspartnern zugeführt.

6. Warum werden Glühbirnen verboten?
Es gibt kein Glühbirnenverbot, sondern eine neue EU-Verordnung, nach der alle Lampen strengere Energieeffizienzanforderungen erfüllen müssen. Bei Elektrogeräten achten Verbraucher schon seit längerem darauf, dass beispielsweise ein neu erworbener Kühlschrank in die Effizienzklasse A+ oder gar A++ fällt. Davon sind Glühbirnen weit entfernt: Die am Markt erhältlichen Modelle haben Effizienzklasse D, E und F – denn sie verwandeln nur fünf Prozent der eingesetzten elektrischen Energie tatsächlich in Licht, der Rest geht als Wärme verloren. Daher werden sie ab dem 1. September 2009 schrittweise bis 2012 aus dem Verkauf genommen.

7. Was bedeutet der Glühlampenausstieg für mich?
Für alle gängigen Fassungen werden Energiesparlampen angeboten – Sie können daher vom Flurstrahler bis zur Nachttischlampe alle Ihre Leuchten weiter verwenden. Für die unterschiedlichen Beleuchtungssituationen können Sie zwischen den verschiedenen Bauarten der Energiesparlampe wählen: Für Ihren Kronleuchter gibt es die Kerzenform, für den Strahler Reflektorlampen und für die Deckenleuchte die klassische Birnenform. Dimmbare Modelle und Lampen mit hoher Schaltfestigkeit zum häufigen Ein- und Ausschalten – beispielsweise fürs Treppenhaus – sind ebenfalls erhältlich. Auf den ersten Blick ändert sich in Ihrem Haushalt also nichts, beim Blick auf die Stromrechnung zeigt sich allerdings ein deutlicher Spareffekt.

8. Finde ich für alle meine Glühbirnen Ersatz?
Mit Energiesparlampen können Sie sogar noch besser Akzente setzen als mit Glühbirnen, denn sie stehen in verschiedenen Lichtfarben (angegeben in Kelvin) zur Verfügung. Sie sollten sich daher vorab überlegen, wie Sie die Lampe verwenden möchten. Lichtfarben bis circa 3.300 Kelvin werden im Wohnbereich eingesetzt und als warm und behaglich wahrgenommen, Lampen mit mehr als 3.300 Kelvin haben aufgrund eines höheren Blauanteiles eine kühlere, sachliche Lichtfarbe und eignen sich besonders für den Arbeitsplatz.

9. Macht eine Energiesparlampe mehr in meinem Privathaushalt wirklich einen Unterschied?
Etwa zehn Prozent des Energiebedarfs eines Haushalts entfallen auf die Beleuchtung. Davon lassen sich bis zu 80% einsparen – im Handumdrehen: Glühlampe raus, Energiesparlampe rein. Das nutzt der Umwelt, denn alleine der Austausch einer 40-Watt-Glühlampe gegen eine Energiesparlampe mit 8 Watt spart pro Jahr 150 Kilogramm des klimaschädlichen CO2. Das ist in etwa dieselbe Menge, die ein durchschnittlicher Kleinwagen (120 g/km) auf 1.250 Kilometern ausstößt.

10. Sind Energiesparlampen wirklich teurer?
Energiesparlampen sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, gerechnet auf ihren gesamten Lebenszyklus sind sie jedoch deutlich günstiger als Glühlampen: Sie halten länger und verbrauchen währenddessen nur etwa 1/4 des Stroms. Das Angebot an Energiesparlampen wird immer vielfältiger. Kunden sollten die wichtigen Informationen auf der Verpackung gut vergleichen: Dort finden sich unter anderem Angaben zur Lebensdauer, zur Zahl der Schaltzyklen (wie häufig die Lampe ein- und ausgeschaltet werden kann) und zur so genannten Anlaufzeit, das heißt dazu wann die Lampe 60 Prozent ihrer vollen Helligkeit erzielt. Wer dies alles mitbeachtet, wird schnell merken, dass die im Laden billigste Lampe keineswegs die günstigste ist, wenn sie zum Beispiel nur halb so lange hält.

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